Beschreibung der Kursinhalte der Zusatzqualifikation Motopädagogik

Kursinhalte

Die Weiterbildung umfasst 4 Kursteile, deren Inhalte hier näher beschrieben werden:

    Körpererfahrung (Kursteil 1)
    Materialerfahrung (Kursteil 2)
    Sozialerfahrung (Kursteil 3)
    Praxiserfahrung (Kursteil 4)

Körpererfahrung (Kursteil 1)

Den eigenen Körper kennenzulernen, ihn anzunehmen und mit ihm umgehen zu können sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer Umwelt handeln zu können.
In diesem Kurs experimentieren die Teilnehmer_innen spielerisch mit ihrem Körper (in Bewegung und Ruhe) und setzen sich in der Theorie mit der Geschichte, dem Konzept und den Grundlagen der Motopädagogik auseinander.
Der Kurs dient der Selbsterfahrung und bietet die Möglichkeit über das eigene Erleben einen veränderten Zugang zu der Arbeit mit der jeweiligen Zielgruppe über das Medium Bewegung zu bekommen.


Materialerfahrung (Kursteil 2)

Die materiale Umwelt wahrzunehmen, Informationen über sie erlebend und verstehend zu verarbeiten und in und mit ihr umzugehen sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer Umwelt handeln zu können.
In diesem Kurs erleben die Teilnehmer_innen sowohl Alltagsmaterialien als auch psychomotorische Übungsgeräte in ihrer Qualität und Funktion sowie deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Woche ist das „bewusste Wahrnehmen“ und die Sensibilisierung unserer Sinne. In der Theorie beschäftigen uns die Definitionen von „Element“, „Rohstoff“, „Material“ und „Gerät“ sowie die Themen Kreativität und Experiment und deren Bedeutung innerhalb der psychomotorischen Arbeit.


Sozialerfahrung (Kursteil 3)

Die soziale Umwelt wahrzunehmen, sie zu erleben, zu verstehen und in und mit ihr umzugehen sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer Umwelt handeln zu können.
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer_innen das Medium Bewegung als Möglichkeit der Kommunikation, der Kooperation, der Interaktion und des gemeinsamen Spiels kennen. Das vielfältige Spielangebot wird nach motopädagogischen Gesichtspunkten analysiert. In der Theorie stellen wir uns die Frage nach der Bedeutung von Kommunikation in der motopädagogischen Arbeit und nach welchen Gesichtspunkten motopädagogische Stunden geplant werden können.


Praxiserfahrung (Kursteil 4)

Ich-Kompetenz, Sach-Kompetenz und Sozial-Kompetenz sind Voraussetzungen für Handlungs-Kompetenz.
Handlungsbereitschaft und Eigeninitiative wird von den Teilnehmer_innen dieses Kurses erwartet. In Kleingruppen werden motopädagogische Stunden vorbereitet, durchgeführt und reflektiert. In der Theorie setzt sich die Gruppe mit dem Verhalten von Gruppenleiter_innen auseinander und beschäftigt sich intensiv mit der Umsetzung des Gelernten in die alltägliche Praxis.

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